Feuerwehr Heede blickt auf 41 Einsätze zurück – Ortskommando neu aufgestellt
In seinem Jahresbericht blickte Ortsbrandmeister Reiner Wegmann auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonders hervorgehoben wurde das neue Feuerwehrhaus, das sich weiterhin als bedeutender und richtiger Schritt für die Zukunft der Wehr erweist. Die verbesserten Bedingungen tragen maßgeblich dazu bei, den Anforderungen des heutigen Feuerwehralltags gerecht zu werden.
Im Jahr 2025 wurde die Feuerwehr Heede insgesamt 41-mal alarmiert. Dabei entstanden 1.373 Einsatzstunden. Die Einsätze gliederten sich wie folgt:
- • 19 Brandeinsätze mit insgesamt 530 Stunden
- • 19 Hilfeleistungseinsätze mit rund 593 Stunden
- • 3 Brandwachen mit etwa 250 Stunden
Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf der Aus- und Weiterbildung. Insgesamt wurden 26 Lehrgänge erfolgreich absolviert. Zusammen mit den Übungsdiensten, die weitere 3.027 Stunden umfassten, ergibt sich eine Gesamtleistung von 4.860 ehrenamtlichen Stunden – eine beeindruckende Bilanz.
Auch im öffentlichen Gemeindeleben war die Feuerwehr wieder stark präsent. Ob bei Veranstaltungen wie Schützenumzügen, dem Fronleichnamsumzug, der Nikolausaktion oder der Brandschutzerziehung in Schule und Kindergarten – die Kameraden waren stets engagiert im Einsatz. Die Ferienpassaktion „Spiel und Spaß am Feuerwehrhaus“ war ebenfalls wieder ein voller Erfolg.
Ein besonderes Highlight des vergangenen Jahres stellte das Firecamp dar, das allen Beteiligten nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.
Ein ausdrücklicher Dank wurde an den stellvertretenden Ortsbrandmeister Clemens Soring gerichtet, der durch sein außergewöhnliches Engagement und seine strukturierte Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung der Wehr leistet.
Zum 31.12.2025 zählte die Feuerwehr Heede insgesamt 67 Mitglieder, davon 57 im aktiven Dienst sowie 10 in der Altersabteilung. Besonders erfreulich ist der weiterhin starke Zulauf, insbesondere durch junge Menschen.
Neuwahlen
Im Rahmen der Versammlung wurden turnusgemäß Neuwahlen durchgeführt. Als Wahlleiter fungierte der Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken.
Folgende Positionen wurden neu besetzt bzw. bestätigt:
Ortskommando:
- • Gruppenführer: Thomas Rösing (Neuwahl)
- • Atemschutzgerätewart: Stefan Bölscher (Wiederwahl)
- • Beisitzer: Hendrik Schulte (Neuwahl)
Weitere Funktionen:
- • Stellvertretender Gruppenführer: Hendrik Schulte (Neuwahl)
- • Stellvertretender Atemschutzgerätewart: Dominik Frye (Wiederwahl)
- • Funkwart: Dominik Reis (Neuwahl)
- • Festausschuss: Thomas Rösing (Wiederwahl)
Allen gewählten Kameraden wurde herzlich zur Wahl gratuliert. Ein besonderer Dank galt dem Wahlleiter für die souveräne Durchführung der Wahlen.
Zudem wurde den Kameraden gedankt, die ihre Funktionen abgegeben haben, insbesondere Georg Pelster für seine langjährige engagierte Arbeit. Gleichzeitig wurde die Bereitschaft hervorgehoben, Verantwortung an jüngere Kameraden zu übergeben.
Beförderungen
Auch in diesem Jahr konnten zahlreiche Kameraden befördert werden:
Feuerwehrmann-Anwärter → Feuerwehrmann: David Cordes, Milan Haverlach, Erik Hilgefort, Tom Kuper, Simon Wilkens, Hermann von Hebel
Feuerwehrmann → Oberfeuerwehrmann: Dominik Reis
Oberfeuerwehrmann → Hauptfeuerwehrmann: Björn Abeln, Michael Tieben, Johannes Schnieders, Dominik Frye
Hauptfeuerwehrmann → Erster Hauptfeuerwehrmann: Thomas Rösing, Hans Hermann Ahrens
Die Beförderten wurden für ihr Engagement und ihre Leistungen gewürdigt.
Grußworte der Gäste
Im Anschluss richteten der Bürgermeister Toni Pohlmann sowie der Gemeindebrandmeister Gerd Gruber ihre Grußworte an die Versammlung.
Beide würdigten die hohe Einsatzbereitschaft und das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Heede. Besonders hervorgehoben wurden die geleisteten Einsatzstunden, die intensive Ausbildungsarbeit sowie die starke Präsenz im Gemeindeleben.
Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken sowie Heedes Bürgermeister Toni Pohlmann betonten die große Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit und das gesellschaftliche Leben der Gemeinde und sprachen ihren Dank im Namen von Rat und Verwaltung aus.
Gemeindebrandmeister Gerd Gruber lobte die positive Entwicklung der Wehr, insbesondere den guten Ausbildungsstand und den starken Zusammenhalt innerhalb
der Mannschaft. Auch er sprach seine Anerkennung für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr aus. Die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) wurde im Laufe des Jahres auf Basis aktueller Gegebenheiten angepasst, sodass bei Einsätzen der richtige Kräfteansatz passend zum jeweiligen Stichwort alarmiert wird. Bei kleineren Einsätzen wird künftig auf eine Sirenenalarmierung verzichtet. Neue Dienstuniformen werden im Laufe des Jahres angeschafft, basierend auf der aktuellen Feuerwehrverordnung, einheitlich für alle Feuerwehren der Samtgemeinde Dörpen. Dabei erfolgt die Überleitung der bisherigen Dienstgrade auf die neuen Dienstgrade.

Feuerwehr Kluse-Ahlen: 22 Einsätze und Ehrungen für Hermann Caffier und Dieter Lütke-Harmann
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kluse-Ahlen konnte Ortsbrandmeister Frank Düthmann zahlreiche Kameradinnen und Kameraden begrüßen. Ein besonderer Gruß galt der Altersabteilung, deren langjährige Verbundenheit zur Feuerwehr besonders gewürdigt wurde.
Neben seinem Stellvertreter Andreas Stricker hieß Düthmann auch mehrere Ehrengäste willkommen. Unter ihnen befanden sich Bürgermeister Hermann Borchers, Gemeindebrandmeister Gerd Gruber sowie der Vorsitzende der Feuerwehrkapelle, Simon Timmer.
Im Jahresbericht blickte Ortsbrandmeister Düthmann auf ein vergleichsweises ruhiges Einsatzjahr 2025 zurück. Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 22 Einsätzen alarmiert, darunter sieben Brandeinsätze und 15 Hilfeleistungen. Zusätzlich wurde ein Brandschutzerziehungstag für drei Grundschulen mit 68 Kindern durchgeführt. Neben den realen Einsätzen leisteten die Mitglieder bei 26 Dienstabenden rund 1.150 Übungsstunden – ein deutliches Zeichen für die hohe Einsatzbereitschaft und Professionalität der Wehr.

Darüber hinaus engagierten sich die Kameradinnen und Kameraden bei zahlreichen Veranstaltungen im Ort und der Umgebung. Dazu zählten unter anderem das winterliche Dorffest, das Osterfeuer, der Nikolausabend sowie der St.-Martins-Umzug. Auch bei Umzügen, Schützenfesten in Steinbild, Neubörger und Dersum sowie beim Nikolauslauf unterstützte die Feuerwehr tatkräftig. Die Ferienpassaktion gemeinsam mit dem Schützenverein sowie die Mitwirkung am Kapellenjubiläum rundeten das vielfältige Engagement ab.
Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die Wahlen. Die bisherigen Gruppenführer Christoph Hertel und Martin Hertel wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Sicherheitsbeauftragten Hendrik Schmunkamp und Jan Oldiges sowie Kassenwart Hendrik Schmunkamp erhielten erneut das Vertrauen der Versammlung. Als neuer Getränkewart wurde Michael Gerdes gewählt, der die Nachfolge von Hermann Caffier antritt.
Im Rahmen der Versammlung wurden zudem neue Mitglieder aufgenommen und Beförderungen ausgesprochen. Jost Krallmann und Maren Bicker wurden in die Feuerwehr aufgenommen. Thomas Liesen kehrte nach Abstimmung in den aktiven Dienst zurück. Befördert wurden Rene Schmunkamp zum Hauptfeuerwehrmann sowie Bernd Wilmes und Adrian Collmann zu Oberfeuerwehrmännern.
Besondere Ehrungen erhielten langjährige Mitglieder: Bernhard Caffier wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt, während Dieter Lütke-Harmann die Silbernadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielt.
In ihren Grußworten würdigten Gemeindebrandmeister Gerd Gruber und Bürgermeister Hermann Borchers die geleistete Arbeit der Feuerwehr und betonten deren unverzichtbare Bedeutung für die Sicherheit und das Gemeinwesen.
Abschließend dankte Ortsbrandmeister Frank Düthmann allen Kameradinnen und Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz. Besonders hob er die starke Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr Kluse-Ahlen hervor und bedankte sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen aus Politik und Feuerwehrführung für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen
Esterwegen – Im festlichen Rahmen des Winterfestes wurden mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen für ihr langjähriges Engagement und ihre besonderen Verdienste im Feuerwehrwesen geehrt.
Für ihre jahrzehntelange aktive Mitgliedschaft zeichnete die Feuerwehr Ulrich Meibers für 40 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen aus. Ebenfalls geehrt wurde Stefan Düttmann, der der Feuerwehr seit 25 Jahren angehört. Beide haben sich über viele Jahre hinweg mit großem persönlichen Einsatz und hohem Verantwortungsbewusstsein für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger engagiert.

Eine besondere Würdigung erhielten zudem Peter Neumann und Stefan Burlager für ihre langjährige Tätigkeit im Ortskommando. Als Anerkennung für ihr verantwortungsvolles Engagement und ihre Verdienste in der Führungsarbeit wurden sie mit der Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e. V. ausgezeichnet.
In ihren Ansprachen hoben Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff sowie Abschnittsleiter Nord Hans-Bernd Ahlers die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor. „Langjährige Mitgliedschaft und verlässliche Mitarbeit im Ehrenamt sind keine Selbstverständlichkeit. Die heutigen Ehrungen stehen stellvertretend für großen persönlichen Einsatz, gelebte Kameradschaft und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitmenschen“, betonten sie.
Die Freiwillige Feuerwehr Esterwegen dankte allen Geehrten für ihre Treue, ihren unermüdlichen Einsatz und ihre langjährige Bereitschaft, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.
Bildchronik zum 75-jährigen Bestehen des KFV Aschendorf-Hümmling e.V.
Mit etwas Verspätung ist die Chronik zum 75-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V. nun fertiggestellt. Auf über 600 Seiten dokumentiert die Bildchronik die vergangenen 75 Jahre des Verbandes und seiner Mitgliedsfeuerwehren – bewusst ohne große Berichte, dafür mit einer Vielzahl eindrucksvoller Fotografien.
Die Bilder geben einen anschaulichen Einblick in die Entwicklung, Einsätze, Veranstaltungen und das kameradschaftliche Miteinander der Feuerwehren im Kreisgebiet und lassen die Geschichte des Verbandes lebendig werden.
Ein besonderer Dank gilt allen Feuerwehren, die das umfangreiche Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben, sowie den Sponsoren, die die Umsetzung dieses Jubiläumsprojekts ermöglicht haben.
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Aufgaben und Ausstattung der Hilfsorganisationen im Wandel der Zeit
Zwischen Klimawandel und Krisenvorsorge:
Feuerwehren und Hilfsorganisationen vor neuen Herausforderungen
„Die Sicherheit der Menschen steht absolut im Vordergrund“
Von Lambert Brand
Sögel. Der Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling stand ganz im Zeichen von Dank und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement sowie der sich verändernden Sicherheitslage und der zukünftigen Ausrichtung des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Emsland. Im Mittelpunkt standen dabei die wachsenden Herausforderungen durch Extremwetterereignisse, Vegetations- und Moorbrände, neue Gefahrenlagen sowie die Notwendigkeit erheblicher Investitionen in Ausstattung, Organisation und Zusammenarbeit der Einsatzkräfte aller Blaulichtorganisationen.
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Hans-Bernd Ahlers, begrüßte beim Neujahrsempfang im Ausbildungszentrum der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Sögel zahlreiche Feuerwehrführungskräfte aus den Feuerwehren des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling sowie Vertreter der Hilfsorganisationen THW, DRK und MHD.
Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff stellte das vom Kreistag Ende 2025 beschlossene Brand- und Katastrophenschutzkonzept des Landkreises Emsland vor und gab einen umfassenden Einblick in die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Gefahrenabwehr. Dabei ging Dyckhoff auf die besonderen Risiken im Kreisgebiet ein, unter anderem durch eine ausgeprägte Infrastruktur mit Autobahnen, Bahnlinien und Wasserstraßen sowie durch Störfallbetriebe. Neben der alltäglichen Gefahrenabwehr spielen Vegetationsbrände, Hochwasser, Industrie- und Gefahrguteinsätze sowie Bahnunfälle eine zunehmend wichtige Rolle.

Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff stellte das Brand- und Katastrophenschutzkonzept des Landkreises Emsland vor.
Das Konzept setzt auf eine klare Priorisierung von Maßnahmen und eine konsequente übergemeindliche Zusammenarbeit. Vorgestellt wurden zahlreiche bereits vorhandene oder noch auszubauende Fähigkeiten und Einheiten, darunter Feuerwehrtaucher, Technische Einsatzleitungen (TEL/IuK), Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen, CBRN-Gefahrenabwehr, Vegetationsbrandbekämpfung sowie Hochwasserschutz. Ergänzt werden müsse die Ausstattung laut Plan durch sinnvolle Fahrzeugbeschaffungen und moderne Spezialtechnik wie Drohnen, Robotikeinheiten, Großlüfter für Industriebrände, Systeme zur Löschwasserrückhaltung sowie spezielle Logistik- und Hygieneeinheiten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der zukunftsfähigen Ausrichtung der beiden Feuerwehrtechnischen Zentralen in Sögel und Lingen. Kurze Wege, ehrenamtsfreundliche Öffnungszeiten, eine 24/7-Bereitschaft, leistungsfähige Logistikdienste sowie einheitliche Pools für Atemschutz, Schläuche und persönliche Schutzausrüstung sollen die Einsatzbereitschaft nachhaltig sichern und die ehrenamtlichen Kräfte entlasten. Auch der Ausbau von Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten sowie gemeinsame Übungen und gezielte Fortbildungen sind vorgesehen.
Landrat Mark-André Burgdorf, der den Landkreis gemeinsam mit Veronika Peters vom Feuerschutzausschuss vertrat, übermittelte den anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern den ausdrücklichen Dank des Landkreises Emsland für ihren engagierten ehrenamtlichen Einsatz. Auch Burgdorf betonte, dass sich die Gefahrenlagen in den vergangenen Jahren deutlich verändert hätten. Vegetations- und Moorbrände, Extremwetterereignisse, öffentliche Anschläge sowie weitere Naturkatastrophen stellten neue Anforderungen an die Gefahrenabwehr. Zudem müsse auch der Verteidigungsfall stärker in den Blick genommen werden und welche Auswirkungen dieser für die Bevölkerung habe.
Besonders hob der Landrat die enge und verlässliche Zusammenarbeit der Feuerwehren mit den weiteren Hilfsorganisationen im Landkreis hervor. Um auch künftig gut aufgestellt zu sein, seien erhebliche Investitionen von Landkreis und Kommunen erforderlich, um Ausstattung, Fahrzeuge, Spezialtechnik und Infrastruktur dauerhaft vorzuhalten. „Die Sicherheit der Menschen steht dabei absolut im Vordergrund“, betonte der Landrat. Alles sofort umzusetzen sei allerdings nicht möglich, daher sei in Abstimmung mit der Kreisfeuerwehrführung eine Priorisierung erfolgt. Verbandsvorsitzender Hans-Bernd Ahlers wies darauf hin, dass das Ehrenamt angesichts der vielen neuen Aufgaben und Ausrüstungen an seine Grenzen komme. Man war sich einig, dass Entlastungen notwendig seien, insbesondere beim Abbau überbordender Bürokratie.

Landrat Mark-André Burgdorf dankte den Feuerwehrleuten und den anwesenden Hilfsorganisationen für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Auch Landtagsabgeordneter Hartmut Moorkamp dankte den Feuerwehren ausdrücklich für die geleistete Arbeit. Die Herausforderungen für eine optimale Krisenbewältigung würden stetig größer, dennoch befinde sich der Landkreis Emsland auf einem sehr guten und für viele andere Landkreise vorbildlichen Weg. Ein besonderes Anliegen sei ihm ein Böllerverbot, um die Bevölkerung besser zu schützen und zugleich zu verhindern, dass die freiwilligen Feuerwehren in der Silvesternacht zu zahlreichen Einsätzen aufgrund von durch Böller und Raketen verursachten Bränden ausrücken müssten.

Wenn es nach dem Landtagsabgeordneten Hartmut Moorkamp geht, wird ein Böllerverbot erlassen – auch zur Entlastung der Einsatzkräfte
Abgerundet wurde der Neujahrsempfang durch einen Rückblick auf das Einsatzgeschehen des vergangenen Jahres, personelle Veränderungen im Verband sowie die Vorstellung neuer Fahrzeuge im Abschnitt. Beim anschließenden geselligen Beisammensein im „Roten Hahn“ wurde der Austausch innerhalb der Blaulichtfamilie weiter vertieft – ganz im Sinne des Mottos „Stark durch Zusammenhalt“.

Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes freute sich über eine gute Beteiligung und fachkundige Redebeiträge anlässlich des Neujahrsemfanges. Unser Foto zeigt von links: Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Geschäftsführer Michael Schütte, MdL Hartmut Moorkamp, Abschnittsleiter Lingen Andreas Wentker, Verbandsvorsitzender Hans-Bernd Ahlers, Schriftführer Achim Will, stellvertretender Verbandsvorsitzender Martin Pülsken und Landrat Mark-André Burgdorf
Winterfest der Freiwilligen Feuerwehr Hilkenbrook
Auf dem Winterfest vom 10.01.2026 der Freiwilligen Feuerwehr Hilkenbrook wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen.
Nachdem der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Kohlenberg im Auftrag des aus Privaten Gründen verhinderten Ortsbrandmeister Manfred Lammers alle Gäste begrüßen durfte, zog Kohlenberg in seiner Ansprache Bilanz. In 2025 wurden die Kameraden und Kameradinnen zu insgesamt 14 Einsätzen gerufen, davon 5 Brandeinsätze und 9 Hilfeleistungen. Zudem wurde eine gemeinsame Einsatzübung mit den Feuerwehren der Samtgemeinde Nordhümmling in Hilkenbrook durchgeführt.
Im Mai wurde an alle Kameraden und Kameradinnen aus dem Brandabschnitt Nord, die beim Hochwasser Ende 2023 an der Ems im Einsatz waren, die Fluthilfemedaille verliehen. Bei dieser Veranstaltung wurde auch das vom Landkreis Emsland beschaffte UTV (geländegängiges Quad) samt Löschanlage und Anhänger offiziell an die Feuerwehr Hilkenbrook übergeben.
Ebenfalls im Mai wurde das neue Feuerwehrhaus an der Hauptstraße mit einem Kommerzabend und einem Tag der offenen Tür eingeweiht.

stellvertretender Brandabschnittsleiter Nord Martin Pülsken, Gemeindebrandmeister Holger Fennen, geehrte Kameraden mit Partnerin, stellvertretender Ortsbrandmeister Michael Kohlenberg, Samtgemeindebürgermeister Jörg Schmedes, Leiter des Ordnungsamts Thorsten Triphaus, Gemeindebürgermeister Bernhard Düvel
Durch die neue Feuerwehrverordnung in Niedersachsen sind neue Dienstgrade und Dienstuniformen eingeführt worden, deshalb wurden auf dem Winterfest keine Beförderungen durchgeführt, dies soll auf der folgenden Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hilkenbrook nachgeholt werden. Die neuen Dienstuniformen sollen in den nächsten Jahren durch die Samtgemeinde beschafft werden.
Zum ersten Mal konnten aus der im Jahr 2022 gegründeten Jugendfeuerwehr Hilkenbrook Kameraden in die Einsatzabteilung der Feuerwehr übernommen werden. Hier zeigt sich der Mehrwert durch die Jugendfeuerwehr, da gleich 8 Jugendliche mit sehr guten feuerwehrtechnischen Grundkenntnissen in den aktiven Dienst eintreten sind. Großer Dank dafür, ging an das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr rund um Jugendfeuerwehrwart Leon Düvel. Michael Kohlenberg hofft, dass noch viele Jugendliche den Weg in die Jugendfeuerwehr finden werden.
Die Samtgemeinde Nordhümmling hat für die Atemschutzgeräteträger neue Einsatzbekleidung und Ende 2025 noch ein Notstromaggregat beschafft, um das Feuerwehrhaus im Notfall, wie bei einem Blackout, komplett autark weiter betreiben zu können.
Michael Kohlenberg dankte auch im Namen von Ortsbrandmeister Manfred Lammers allen Kameraden, Kameradinnen und deren Lebenspartnern für Ihre tatkräftige Mithilfe und Einsatzbereitschaft, außerdem bedankte Kohlenberg sich bei dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hilkenbrook für die finanzielle Unterstützung bei Anschaffungen, die nicht von der Samtgemeinde Nordhümmling getragen werden.
Samtgemeindebürgermeister Jörg Schmedes dankte ebenfalls, im Namen der Verwaltung und des Rates der Samtgemeinde Nordhümmling, allen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen für Ihren unermüdlichen Einsatz.
Hilkenbrooks Bürgermeister Bernhard Düvel und Samtgemeindebrandmeister Holger Fennen konnten sich den Worten von Schmedes nur anschließen und bestätigten den guten Zusammenhalt in der Feuerwehr Hilkenbrook.

stellvertretender Ortsbrandmeister Michael Kohlenberg, Gemeindebrandmeister Holger Fennen, Hauptfeuerwehrmann Georg Bödecker, stellvertretender Brandabschnittsleiter Nord Martin Pülsken
Martin Pülsken, stellvertretender Brandabschnittsleiter Nord überbrachten Grüße und Dank vom Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling und vom Landkreis Emsland für die vielen ehrenamtlichen geleisteten Stunden der Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Hilkenbrook.
Ehrungen erhielten Josef Bergfeld und Heinz Kaiser für 50 Jahre Feuerwehrdienst, Hans-Jürgen Krüger und Wilhelm Bookjans für 40 Jahre Feuerwehrdienst und Markus Blömer für 25 Jahre Feuerwehrdienst. Mit der Silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige Mitgliedschaft im Ortskommando wurde Georg Bödecker geehrt
Personelle Entscheidungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen
Esterwegen – Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Esterwegen standen mehrere personelle Entscheidungen auf der Tagesordnung.
Ortsbrandmeister Michael Stindt bestellte Peter Neumann und Matthias Meibers zu Zugführern. Als Gruppenführer wurden Stefan Burlager, Kilian Klostermann und Maik Oldiges eingesetzt.
Zudem wählten beziehungsweise bestätigten die Mitglieder weitere Funktionsträger: Stefan Burlager als Sicherheitsbeauftragten, Frank Husen als Gerätewart, Melina Feldmann als Schriftführerin, Maik Oldiges als Atemschutzgerätewart, Patrick Rathje als Leiter der IUK-Gruppe, Malte Petahn als Jugendfeuerwehrwart sowie Ulrich Brake als Kassenwart.
Mit der Wahl von Melina Feldmann ist erstmals eine Feuerwehrkameradin im Ortskommando vertreten.
Hendrik Funke und Torsten Stindt kandidierten nicht erneut für ihre bisherigen Ämter und schieden aus diesen Funktionen

Brandschutz Weihnachten
Brandschutztipps für die Weihnachtszeit

Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen
Adventsgestecke und Weihnachtsbäume mit Kerzen werden häufig vergessen oder zu wenig beaufsichtigt. Das führt jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit zu 30 bis 40 Bränden in Wohn- und Büroräumen in Köln. Leider verletzen sich dabei auch immer wieder Menschen. Einige sterben sogar.
Bitte beachten Sie im Umgang mit brennenden Kerzen und beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes die folgenden Hinweise.
Feuerwehrfest der Feuerwehr Kluse-Ahlen 2025: Besondere Ehrungen und langjährige Mitgliedschaften – Bernhard Caffier seit 70 Jahren in der Feuerwehr
Kluse-Ahlen – Auch in diesem Jahr nutzte die Freiwillige Feuerwehr Kluse-Ahlen ihr traditionelles Feuerwehrfest, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken, Dank auszusprechen und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. „Wie in jedem Jahr möchten wir diesen Moment nutzen, um uns bei unseren Partnerinnen und Partnern zu bedanken! Ihr haltet uns den Rücken immer frei“, betonte Ortsbrandmeister Frank Düthmann.
Ein besonderer Dank ging an alle aktiven Kameradinnen und Kameraden für ihre engagierte Arbeit im Jahr 2025. Ebenfalls nicht unerwähnt blieben Bürgermeister Hermann Borchers und Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, die der Feuerwehr stets mit Rat und Tat zur Seite stehen und deren Unterstützung in jeglicher Hinsicht geschätzt wird.
Ein Highlight für die Zukunft: Die Arbeiten für die Erweiterung am Feuerwehrhaus laufen auf Hochtouren und die Baumaßnahmen werden in Kürze gestartet.
Rückblick auf das Jahr 2025
Im Jahr 2025 führte die Feuerwehr Kluse-Ahlen 20 Dienstabende mit insgesamt rund 1.020 Übungsstunden durch. Seit dem letzten Feuerwehrfest wurden 26 Einsätze mit etwa 1.260 Einsatzstunden absolviert – darunter 19 Hilfeleistungseinsätze und 7 Brandeinsätze. „Ein relativ ruhiges Jahr“, resümierte Düthmann.
Zu den gesellschaftlichen Aktivitäten zählten das traditionelle Osterfeuer am Feuerwehrhaus, die Unterstützung der Schützenvereine in Dersum, Kluse, Steinbild und Neubörger durch Straßensperrungen und Umzugsbegleitungen, sowie das 40-jährige Bestehen der Feuerwehrkapelle. Zudem wurden der St. Martins-Umzug in Kluse, die Nikolausfeiern in Kluse und Steinbild sowie der Nikolausumzug in Neubörger begleitet. Wie in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Feuerwehr auch am winterlichen Dorffest und stellte gemeinsam mit der Gemeinde ihre Räumlichkeiten zur Verfügung.
Mitgliederentwicklung
Aktuell zählt die Feuerwehr 48 aktive Mitglieder, 8 Kameraden in der Altersabteilung und 4 passive Mitglieder. Besonders erfreulich: Die aktive Einheit umfasst bereits fünf Frauen.
Grußworte der Ehrengäste
Stellvertretender Gemeindebrandmeister Jens Sievers sprach über die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der Feuerwehren in der Samtgemeinde Dörpen und gab einen Ausblick auf die Veränderungen, die durch die neue Feuerwehrverordnung zu erwarten sind. Daraufhin nahmen Abschnittsleiter Nord und Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V., Hans-Bernd Ahlers sowie Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff die Ehrungen für Matthias Brümmer und Georg Abeln vor. Für 40 jährige Mitgliedschaft wurden beide mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt. Bernd Liesen und Hermann Caffier erhielten die silberne Ehrennadel des KFV für besondere Verdienste im Feuerlöschwesen.
Bernhard Caffier seit 70 Jahren in der Feuerwehr
Bernhard Caffier, ein Mann der ersten Stunde seit der Neuorganisation der Feuerwehr Kluse-Ahlen nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde für seine herausragende 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Bürgermeister Hermann Borchers würdigte in seinen Grußworten das Engagement der Kameradinnen und Kameraden: „Ihr seid das Fundament der Sicherheit in unserer Gemeinde.“ Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken dankte allen Einsatzkräften für ihren uneigennützigen Dienst zum Wohle der Bevölkerung und richtete einen besonderen Dank an die anwesende Alters- und Ehrenabteilung, die über Jahrzehnte ihren Dienst verrichtete und ihr Wissen nun an die nachfolgenden Generationen weitergibt. Ein besonderer Dank galt auch der Feuerwehrkapelle Kluse-Ahlen für ihre musikalische Unterstützung.
Beförderungen
Im Rahmen des Festes wurden mehrere Kameraden befördert. Paul Cordes, Philipp Grüger, Hendrik Kos, Rene Krüssel und Sebastian Brümmer wurden zu Oberfeuerwehrmännern ernannt.

Hermann Caffier, Bernd Liesen, Matthias Brümmer, Georg Abeln, Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Abschnittsleiter Hans-Bernd Ahlers, stv. Gemeindebrandmeister Jens Sievers, Phillip Grüger, Rene Krüsseö, Sebastian Brümmer, Hendrik Kos, stv. Ortsbrandmeister Andreas Stricker, Paul Cordes, Ortsbrandmeister Frank Düthmann, Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, Bürgermeister Hermann Borchers

Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, Bernhard Caffier, Hans-Bernd Ahlers, Frank Düthmann
Kameradschaftsabend Freiwillige Feuerwehr Werlte:
Rückblick, Weichenstellungen und große Anerkennung
Beim Feuerwehrball der Freiwilligen Feuerwehr Werlte stand in diesem Jahr sowohl der Rückblick auf ein ereignisreiches Einsatzjahr als auch der Blick in die Zukunft im Mittelpunkt. Insgesamt verzeichnete die Wehr 85 Einsätze – ein leichter Rückgang gegenüber den Vorjahren. Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz am 23.12.2025, bei dem Feuerwehr, THW und DRK gemeinsam erfolgreich im Einsatz standen. Auch die mutwillige Brandserie zwischen Ende 2023 und Anfang 2024 blieb in Erinnerung.
Wichtige Fortschritte vermeldete die Wehr beim neuen Fahrzeugkonzept, das in enger Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde abgeschlossen wurde und die Schlagkraft der Feuerwehr nachhaltig stärken soll. Parallel dazu laufen bereits die ersten Maßnahmen zur Modernisierung des Gerätehauses; der nächste Bauabschnitt startet Anfang 2026.
Dank und Anerkennung galten den Wehren aus Lahn und Lorup für die gute Zusammenarbeit sowie der Samtgemeinde, die die Feuerwehr kontinuierlich mit den notwendigen Ressourcen ausstattet.
Bürgermeister Ludger Kewe lobte die zuverlässige, konstruktive Zusammenarbeit mit der Wehr und betonte die Bedeutung der getroffenen Entscheidungen für die kommenden Jahre. Auch Gemeindebrandmeister Wilhelm Korte würdigte das Miteinander der drei Werlter Feuerwehren. Korte verabschiedete sich nach zehn Jahren aus seinem Amt und übergab an Mathias Klahsen, bislang stellvertretender Ortsbrandmeister in Werlte. Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wird nach Ratsbeschluss Felix Spille.
Beförderungen (15.11.2025):
- Zum Oberfeuerwehrmann: Florian Thian, Niklas Fuhler, Jona Rumpke, Klaas Köbbe, Simon Untiedt
- Zum Hauptfeuerwehrmann: Mathias Kröger, Karsten Kröger, Cedric Bruns, Tobias Budde
- Zum Hauptlöschmeister: Daniel Thele
Ehrungen:
Für 25 Jahre im aktiven Dienst erhielt Kai-Uwe Günther das Feuerwehr-Ehrenzeichen.
Für beeindruckende 50-jährige Mitgliedschaft wurden Brandmeister Hermann Hoormann (Eintritt 01.10.1975) und Hauptfeuerwehrmann Heinrich Gerhard Remmers (Eintritt 31.10.1975) ausgezeichnet.
Der Feuerwehrball zeigte erneut, wie stark Gemeinschaft, Engagement und Zukunftsorientierung die Freiwillige Feuerwehr Werlte prägen.
Zuvor wurde im Rahmen des Volkstrauertages der gefallenen Kameraden gedacht – mit Kranzniederlegung und Absicherung durch die Feuerwehr. Anschließend folgte der Kameradschaftsabend.

