Freiwillige im Kampf gegen WTD-Feuer

Löschwasser kommt aus der Nordradde / Dauer des Einsatzes der Feuerwehrhelfer noch unklar

Meppen. Um des Moor- und Flächenbrandes auf dem Bundeswehrgelände WTD 91 in Meppen Herr zu werden, hat die Feuerwehr der Bundeswehr weitere Spezialkräfte des THW angefordert. Ziel ist es, ausreichend Wasser zu den Brandherden zu bekommen. Seit Freitag helfen auch die Kreisfeuerwehrbereitschaften (KFB) Nord, Süd und Mitte abwechselnd im Einsatz.
Bereits am Freitagnachmittag wurde der 2. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Emsland Nord und je eine Gruppe der Ortsfeuerwehren Bawinkel und Osterbrock zwecks Unterstützung bei dem Moor- und Flächenbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD) 91 alarmiert. 60 Feuerwehrleute rückten in Kolonnenfahrt vom Sammelplatz in Sögel ab nach Stavern. Unter Leitung von Abschnittsleiter Gerd Köbbe und Bereitschaftsführer Thorsten Stindt wurden die Einsatzgruppen in die laufenden Lösch- und Abriegelungsmaßnahmen integriert. Das Löschwasser kommt aus der Nordradde, wo das THW große Pumpen mit einer Minutenleistung von 5 000 Litern stationiert hat.

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Landrat sieht Feuerwehren gut aufgestellt

Kreisfeuerwehrtag in Messingen / Katastrophenschutzfahrzeuge seit Jahrzehnten nicht ersetzt

Kreisfeuerwehrtag in Messingen / Katastrophenschutzfahrzeuge seit Jahrzehnten nicht ersetzt

Während des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers in Messingen hat am Sonntag der emsländische Kreisfeuerwehrtag 2018 mit einer Dienstversammlung der Stadt-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister stattgefunden.

Von Felix Reis

Messingen Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Spitzen der Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen und Verbänden. „Der Katastrophenschutz gewinnt immer mehr an Bedeutung“, sagte er. Die 360 Einsatzkräfte in den drei Feuerwehrbereitschaften müssten auch entsprechend ausgerüstet sein. „Es kann nicht sein, dass im Emsland seit Jahrzehnten keine Katastrophenschutzfahrzeuge mehr ersetzt worden sind“, ärgerte er sich. Die Feuerwehren im Emsland führen im Jahr rund 3000 Einsätze. 750 Lehrgängen dienten der Fort- und Weiterbildung.

„Unsere Feuerwehren sind da, wenn es brennt, sie stehen oft unbekannten Situationen gegenüber“, sagte Landrat Reinhard Winter in seiner Eröffnungsrede. Das Image der Brandschützer sei äußerst positiv. Im Vertrauensranking erreichen sie mit 96 Prozent Bestnoten. „Das ist sicherlich auch Ansporn und Motivation für unsere ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte“, so Winter. Hier schließe er die Jugendfeuerwehr mit ein, deren 40-jähriges Bestehen mit einem Festakt während der Dienstversammlung gefeiert würde.

Ehrungen und Beförderungen standen auf dem Programm beim Kreisfeuerwehrtag 2018. Foto: Felix Reis

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Flugzeugabstürze, Feuer und Pkw-Unfälle

Großübung: 130 Einsatzkräfte aus dem nördlichen Emsland meistern schwierige Lagen in Nordhorn

Mit einem Großaufgebot von 130 Einsatzkräften ist die Kreisfeuerwehrbereitschaft Emsland Nord und die TEL/IuK Gruppe (Technische Einsatzleitung/Information und Kommunikation) mit Helfern des Technischen Hilfswerkes (THW) und Malteser-Hilfsdienstes (MHD) zu einem zweitägigen Übungseinsatz nach Nordhorn ausgerückt.

Von Lambert Brand

Nordhorn/Rhede. Auf dem Übungsgelände meisterten sie teils spektakuläre Einsatzszenarien. Schwerpunkte waren die Brandbekämpfung und schwierige technische Hilfeleistungen.

Rhede, gegen 9.30 Uhr, Parkplatz im Gewerbegebiet an der Auffahrt zur A 31: Nacheinander treffen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren, des THW und des MHD aus dem nördlichen Emsland ein. Auch viele junge Feuerwehrmänner sowie Helfer von THW und MHD sind dabei, die erstmalig zu einem derartigen Großeinsatz ausrücken. Ihren Gesichtern ist anzusehen: Sie sind sehr gespannt, was auf sie zukommt.

Die Zugführer der in vier Züge aufgeteilten Einheiten können dem Bereitschaftsführer Torsten Stindt melden, dass 130 Einsatzkräfte mit 24 Fahrzeugen zur Verfügung stehen. Stindt ist mit der Gesamtstärke sehr zufrieden und informiert seine Führungskräfte kurz über den Einsatzauftrag in Nordhorn – der es in sich hat, wie später vor Ort schnell festgestellt wird.

Aber zunächst muss in Kolonnenfahrt über die A 31 vorschriftsmäßig der Bereitstellungsplatz am Übungsgelände am Boerschüpper Diek in Nordhorn erreicht werden. Auf einer früheren Bundeswehranlage hat das THW der Kreisstadt ein Übungsgelände eingerichtet, auf dem viele Einsatzlagen inszeniert werden können. Mit Unterstützung der TEL/IuK im Einsatzleitwagen (ELW) 2 verteilen Einsatzleiter Stindt und sein Vertreter Norbert Schütte die ersten Aufträge. Alle Vorgänge werden penibel dokumentiert.

Brenzlige Situationen: Ein Auto landete kopfüber in einem Abwasserschacht, ein anderes unter einem Stickstoffanhänger. Zudem entgleiste ein Waggon, und ein Pkw verfing sich in Strauchwerk. Zwischenzeitlich gab es Lagebesprechungen.Fotos: Lambert Brand

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  • Aktualisierung: Montag 17 September 2018, 05:35:10.