NEUE DREHLEITER AUF DEM HÜMMLING

Feuerwehr in Surwold kann jetzt auch aus 30 Metern Höhe retten

Von Nils Kögler

Surwold. Die Freiwillige Feuerwehr Surwold kann sich über eine neue Drehleiter freuen. Die knapp 500000 Euro teure Neuanschaffung lässt Rettungen aus bis zu 30 Metern Höhe zu.

Durch das Aufstellen eines Feuerwehrbedarfsplans sei die Notwendigkeit einer neuen Drehleiter zutage getreten, erklärte Christoph Hüntelmann, Bürgermeister der Samtgemeinde (SG) Nordhümmling, zu den Hintergründen der Anschaffung. Die zunächst kalkulierten Kosten zwischen 700000 und 800000 Euro hätten „äußerste Zurückhaltung“ in der Verwaltung der SG ausgelöst, berichtete Hüntelmann weiter. Durch eine Ausschreibung sei man jedoch letztlich auf die gebrauchte Drehleiter vom Typ 23/12 gestoßen und habe diese für knapp 500000 Euro erwerben können, freute sich der SG-Bürgermeister. Demnach sei der Kauf „ein echter Glücksgriff“ gewesen.

Fördergelder des Landkreises

Ein Viertel der Anschaffungskosten, rund 125.000 Euro , stammt aus Fördergeldern des Landkreises Emsland. Auch die Freiwillige Feuerwehr Surwold selbst leistete nach Angaben Hüntelmanns einen kleinen Anteil aus Sponsorengeldern. „Es zeugt davon, dass wir alle zusammenstehen“, bekundete er.

„Ein solches Fahrzeug dient auch der Sicherheit unserer eigenen Leute“, begründete Hüntelmann die Anschaffung. „Sie gehen für uns durchs Feuer“, lobte er die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrmänner. Deshalb sei man es ihnen schuldig, für ihre Sicherheit zu sorgen.

Die Stationierung der neuen Drehleiter auf der Wache in Surwold erklärte Hüntelmann unter anderem durch das vierstöckige Gebäude der ebenfalls in Surwold gelegenen Jugendeinrichtung der Johannesburg. Die neue Drehleiter ermöglicht nach seinen Angaben Rettungsarbeiten an dem kompakten und voluminösen Baukörper.

Über die Indienststellung der neuen Feuerwehrdrehleiter freuten sich der Bürgermeister der Samtgemeinde Nordhümmling, Christoph Hüntelmann (rechts), und der Ortsbrandmeister der Gemeinde Surwold, Ulrich Cordes. Foto: Nils Kögler

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FEIER MIT WERPELOHER KOLLEGEN

Feuerwehr Sögel: Altes Löschfahrzeug wird durch neues ersetzt

von Lambert Brand

Werpeloh. Aus alt mach neu: Beim gemeinsamen Feuerwehrfest der Wehren Sögel und Werpeloh wurde bekanntgegeben, dass das bereits in Auftrag gegebene neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 im kommenden Jahr ausgegliedert wird. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehörten Ehrungen und Beförderungen.

Die beiden Ortsbrandmeister Frank Tholen (Sögel) und Werner Schmits (Werpeloh) freuten sich, „ein volles Haus“ begrüßen zu können. Schmits hob hervor, dass die gemeinsame Veranstaltung nicht nur als Dank für den ehrenamtlichen Einsatz anzusehen sei, sondern auch den Teamgeist fördere. Tholen wies darauf hin, dass das alte Hilfeleistungslöschfahrzeug der Sögeler Wehr aus dem Jahre 1987 durch ein neues modernen Fahrzeug HLF 20 abgelöst werde. Beide dankten auch den Familien der Feuerwehrleute für ihr Verständnis für die Arbeit ihrer Angehörigen.

Lang gediente Feuerwehrleute wurden anlässlich des Feuerwehrfestes der Wehren Sögel und Werpeloh für ihre Verdienste ausgezeichnet und befördert. Zu den Gratulanten gehörten neben den Vertretern der Kreisfeuerwehr auch die Bürgermeister. Die Ehefrauen der Geehrten freuten sich über einen Blumenstrauß. Foto: Lambert Brand

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FÜR 60-JÄHRIGE MITGLIEDSCHAFTEN

Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes gehen nach Spahnharrenstätte

von Lambert Brand

Spahnharrenstätte. Mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes sind während des Feuerwehrfestes in Spahnharrenstätte Hermann Steenken und Hermann Pülsken ausgezeichnet worden. Beide sind nunmehr 60 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Alfons Bahlmann und Hermann Meyer nahmen das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber entgegen.

„Das Feuerwehrfest ist ein Zeichen des Dankes für die Feuerwehrkameraden und deren Partner für die geleistete Arbeit“, sagte Ortsbrandmeister Alfons Bahlmann zu Beginn der Feier in Lüns Hus, nachdem zuvor ein gemeinsamer Gottesdienst stattgefunden hatte. Erster Samtgemeinderat Hans Nowak überreichte der Feuerwehr Spahnharrenstätte zusammen mit dem Feuerwehrsachbearbeiter Ludwig Schmitz eine Dankesurkunde des Innenministeriums für den geleisteten Einsatz beim Moorbrand auf dem Gelände der WTD. Die Gremien der Samtgemeinde Sögel werden sich mit dem einstimmigen Antrag des Gemeindekommandos auf Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes befassen, teilte Nowak weiter mit. Der Antrag der FF Spahnharrenstätte, Stützpunktfeuerwehr zu werden, sei vom Samtgemeinderat zurückgestellt worden bis entschieden sei, wie es mit dem Munitionsdepot in Lorup weitergehe.

Rat befasst sich mit defektem Tor

„Wir wissen, was wir an der Feuerwehr haben“, sagte Bürgermeister Reinhard Timpker. Nicht nur bei den Einsätzen seien die Kameraden wertvolle Helfer der Gemeinde. Sein Dank gelte auch den älteren Kameraden, die jahrzehntelang in der Feuerwehr ihren Dienst getan hätten. Der Rat werde sich in Kürze mit den defekten Toren an der Fahrzeughalle befassen und eine Lösung beschließen.

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Spahnharrenstätte. Zu den Gratulanten gehörten die Vertreter Samtgemeinde und Gemeinde sowie der Kreis- und Gemeindefeuerwehr. Foto: Lambert Brand

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Kreisfeuerwehrverband führt Workshop für Zug- und Gruppenführer durch „Ständige Fortbildung unumgänglich“

Sögel Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr führte der Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling wieder einen Workshop für die Zug- und Gruppenführer in den freiwilligen Feuerwehr durch. Schwerpunkte waren dieses Mal die Themen“ Wasserrettung, Überdruckbelüftung, Unterstützung bei Großeinsätzen und die Notfalltüröffnung. Verbandsvorsitzender Gerd Köbbe zeigte sich erfreut, dass sich mehr als 30 Führungskräfte bereiterklärt hatten, einen Samstag für die Erweiterung und Auffrischung des Wissen zu opfern. Auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff lobte, dass der Kreisfeuerwehrverband neben der üblichen Ausbildung aktuelle Themen beleuchte und auf so große Resonanz stoße. Ständige Fortbildung sei angesichts der steigenden Anforderungen an die Feuerwehrarbeit unumgänglich.

Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes wurde der Workshop unter anderem ins Leben gerufen, um „die mittlere Führungsebene“ der Feuerwehr, die im Ernstfall durchaus auch mal die Aufgabe des Einsatzleiters übernehmen muss, über aktuelle Entwicklungen im rechtlichen und technischen Bereich zu informieren.

Beim ersten Thema der Veranstaltung ging es um die Frage, welche Aufgaben kommen auf die Feuerwehren zu, wenn das Alarmstichwort „Person im Wasser“ lautet. Angesichts mehrerer auch tödlicher Wasserunfälle in der letzten Zeit habe dieses Thema eine hohe Aktualität. Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, der sich als Lehrtaucher mit dem Thema in den letzten Jahren beschäftigte, vermittelte den anwesenden Feuerwehrleuten anhand  einer Scheckliste zahlreichen Tipps und Hinweise für den Ernstfall. Wenn auch die örtliche Feuerwehr nicht selber im Wasser aktiv werden könne, sei es dennoch wichtig, vorbereitende Maßnahmen zu treffen, bis die Feuerwehr- und DLRG-Tauchergruppen unter anderem aus Papenburg eintreffen. Hierzu gehöre, die genau Markierung der Unglückstelle und die Aufnahme von Zeugenaussagen. Auch die Betreuung von Angehörigen und Zeugen sei wichtig. Der stellvertretende Verbandsvorsitzende Hans-Bernd Ahlers (Feuerwehr Dersum) stellte die Möglichkeiten der technischen Ventilation bei Brandeinsätzen vor. Hierbei ging es vornehmlich um die Frage, wie Hochleistungslüfter einsetzt werden können, um betroffene Gebäude rauchfrei zu stellen. Nicht nur der richtige Platzierung der Lüfter, sondern auch die Notwendigkeit, sinnvolle Ausgangsöffnungen zu schaffen und zu sichern seien wichtig, um mögliche Gefahren zu minimieren. „Richtig eingesetzt, sei ein Lüfter eine wertvolle Unterstützung.

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EHRENMEDAILLE FÜR GERD CONENS

Feuerwehr zeichnet Rheder Bürgermeister aus

Rhede. Gelungene Überraschung im Rathaus der Gemeinde Rhede: Dem scheidenden Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) ist vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf Hümmling die Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenmedaille überreicht worden. Diese Medaille wurde im Nordkreis erst zum zweiten Mal verliehen.

Medaille. Urkunde und Blumen gab es für Gerd Conens (5. v. l.). Mit ihm freuen sich (v. l.) Hermann-Josef Gerdes, Stefan Schöpper, Andreas Brak, Gerd Köbbe, Jan Mammes, Jens Willerding und Gerd Husmann. Foto: Florian Bethke

Der erste, der sie bekommen hatte, war Lathens Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber (CDU, wir berichteten), dessen Dienstzeit als hauptamtlicher Verwaltungschef wie die von Conens mit Ablauf des 31. Oktober endet. Der Niedersächsische Landesfeuerwehrverband hat nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes die Ehrenmedaille für zivile Personen, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören und sich besonders um das Brandschutzwesen auf Stadt-, Gemeinde-, Landkreis-, Bezirks- oder Landesebene in Niedersachsen verdient gemacht haben, aufgelegt.

Gerd Köbbe, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling, hob während der Verleihung hervor, dass sich Conens während seiner 14-jährigen Amtszeit als Bürgermeister mit großem Engagement und Weitsicht für das Feuerwehrwesen eingesetzt habe. So wurde während dieser Zeit beschlossen, den kompletten Fuhrpark der Feuerwehr Rhede zu erneuern. Auch die Entscheidung für den notwendigen Neubau des Feuerwehrhauses sei durch die Unterstützung Conens’ ermöglicht worden. Der Bürgermeister pflege ein enges Verhältnis zu den Feuerwehren und suche den regelmäßigen Austausch.

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  • Aktualisierung: Montag 25 November 2019, 15:07:32.
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