Moorbrand bleibt in Erinnerung

Beim Kameradschaftsabend begrüßt die Werlter Feuerwehr zehn neue Mitglieder

jbw Werlte. Zehn neue Feuerwehrleute hat der Werlter Ortsbrandmeister Josef Röben während des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Werlte im Saal Hahnenkamp willkommen geheißen. Damit besteht die Freiwillige Feuerwehr Werlte aktuell aus 116 Mitgliedern.

In den aktiven Gruppen leisten 72 Kameraden ihren Dienst, 22 sind derzeit aus beruflichen oder privaten Gründen passive Mitglieder. Die Altersgruppe umfasst ebenfalls 22 Kameraden.

Im Jahresrückblick schaute Röben auf ein ereignisreiches Jahr 2018. Zwar ging die Anzahl der Alarmierungen mit 124 im Vergleich zum Vorjahr von 142 zurück, jedoch ist die Summe der Einsatzstunden von 1824 auf 2388 Stunden gestiegen. Die Einsätze im vergangenen Jahr setzen sich hierbei aus 50 Brandeinsätzen, 59 technischen Hilfeleistungen und 15 technischen Fehlalarmen zusammen. Röben dankte abschließend dem Rat und der Verwaltung der Stadt und Samtgemeinde Werlte für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Der Werlter Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe hob hervor, dass die Freiwillige Feuerwehr unentbehrlich sei und dankte den Mitgliedern für deren unermüdlichen Einsatz. Er konstatierte, dass die Hilfe oft unter Gefahr für das eigene Leben erfolge und die Einsätze kein Freizeitspaß seien.


Moorbrand bleibt in Erinnerung

Gemeindebrandmeister Willi Korte zollte in seiner Rede allen Kameraden Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Kewe und der Samtgemeinde dankte er für die finanzielle Unterstützung der Feuerwehren.
Gerd Köbbe, Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes und Abschnittsleiter Nord, führte aus, dass der Moorbrand bei der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 in Meppen auch den Feuerwehren noch lange in Erinnerung bleiben wird. Er dankte in diesem Zusammenhang auch Landwirten und Lohnunternehmern, die während der Flächenbrände mithalfen und die Feuerwehren bei der Brandbekämpfung unterstützten.

Ehrung von Feuerwehrmitgliedern: Das Bild zeigt die ernannten und beförderten Kameraden mit Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe (4.v.l.), Stellvertretender Ortsbrandmeister Burkhard Thele (6.v.l.), Gemeindebrandmeister Willi Korte (7. v.l.), Ortsbrandmeister Josef Röben (5. v.r.) und Abschnittsleiter Nord Gerd Köbbe (2. v.r.). Foto: Jürgen Brinkmann

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Erste Einsätze mit dem Löschkarren

Werkfeuerwehr der Dörpener Papierfabrik besteht seit 50 Jahren

von Lambert Brand

Dörpen. Eine der ältesten Werkfeuerwehren im Emsland feiert Jubiläum: Vor 50 Jahren wurde in Dörpen die Werkfeuerwehr von der damaligen „Nordland-Papierfabrik“ gegründet.

Unter Leitung von Werkbrandmeister Wilhelm Hensler begann der Aufbau der zunächst nebenberuflichen Einrichtung. Schwerpunktaufgaben der 117 Werkfeuerwehrmänner sind heute der abwehrende und der vorbeugende Brandschutz sowie die Hilfeleistung bei Unfällen und Notfällen. In der ersten Jubiläumsfeier ging Werkbrandmeister Harald Gerdes auf die Entwicklung der Werkfeuerwehr ein. Wegen der Aufrechterhaltung der Sicherheit im Betrieb wird das Jubiläum in zwei Teilen gefeiert.

Wilhelm Hensler war erster Werkbrandmeister. Repro: Brand

Verstärkung durch Hauptamtliche

Bereits in der Bauphase des Werkes wurde die Werkfeuerwehr im Jahr 1968 unter Leitung von Wilhelm Hensler gegründet. Für die ersten Einsätze stand ein Löschkarren zur Verfügung. Drei Jahre später fand die Anerkennung als „nebenberufliche Werkfeuerwehr“ statt, und ein Ford Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) wurde in Dienst gestellt.

Nach dem plötzlichen Tod Henslers übernahm Friedhelm Machlitt 1987 die Aufgabe des Werkbrandmeisters. In den folgenden Jahren wurde die bis dahin nebenberufliche Einheit durch Hauptamtliche verstärkt und ein Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 zusätzlich beschafft. Im Jahr 1999 übernahm Heinz Borgmann die Leitungsfunktion und übergab 2015 diese Aufgabe an den heutigen Werkbrandmeister Harald Gerdes

In den Anfangsjahren der Werkfeuerwehr entstand dieses Foto bei einer Einsatzübung auf dem Gelände. Foto: UPM

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Langjährige Mitglieder geehrt

Ortswehren Werpeloh und Sögel feiern gemeinsames Fest

Werpeloh. Theo Schmees seit 60 Jahren, Helmut Lembeck und Manfred Schröder seit 40 Jahren: Die Ehrung dieser drei langjährigen Mitglieder hat im Mittelpunkt des gemeinsamen Feuerwehrfestes der Kameraden aus Werpeloh und Sögel gestanden.

von Lambert Brand

Die beiden Ortsbrandmeister Werner Schmits (Werpeloh) und Frank Tholen (Sögel) machten deutlich, dass das Feuerfest ein „Dankeschön“ für die geleistete Arbeit im Einsatz – und Übungsdienst sei. Der Dank gelte auch den Partnerinnen und Partnern der Feuerwehrleute. Sie müssten in Kauf nehmen, dass die Feuerwehr zu jeder Zeit gerufen werden könne.

Im Rahmen des Feuerwehrfestes der Ortswehren Werpeloh und Sögel wurden langjährige Feuerwehrmänner ausgezeichnet: Theo Schmees (Bildmitte) ist seit 60 Jahren dabei. Manfred Schröder (vorne links mit seiner Ehefrau Doris) und Helmut Lembeck (vorne rechts mit Ehefrau Elisabeth) leisten seit 40 Jahren ihren Dienst in der Feuerwehr Sögel. Foto: Lambert Brand

Feuerwehr will sich spezialisieren

Wie die beiden Ortsbrandmeister weiter ausführten, werde das Thema „CBRN“ (Abwehr chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahren) auch die Feuerwehren der Samtgemeinden Sögel beschäftigen, da sich der bisher zuständige ABC-Zug des Deutschen Roten Kreuzes aufgelöst habe. Die Feuerwehr Werpeloh sei bereit, sich in diesem Bereich zu spezialisieren. Gemeindebrandmeister Heinz Lückenjans zeigte sich optimistisch, dass die notwendige personelle Unterstützung aus der Samtgemeinde Sögel für den Aufbau der „CBRN-Einheiten“ geleistet werden könne. Die Risikolage habe sich auch für die Feuerwehren verändert, darauf müsse man sich auch in der Ausbildung einstellen.

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Termine

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  • Aktualisierung: Donnerstag 06 Dezember 2018, 06:02:57.
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